

Schöne Worte über unser Konzert im Hundertmeister, 10.März 2010 bei LAB:
Camille Saint-Saëns komponierte 1886 „Le carnaval des animaux“. Tom und Jenny schufen 2010 eine poetisch, musikalische Version, die thematisch an das berühmte Musikwerk erinnert.
Erinnert sich noch jemand an Roger Willemsen? Er hat es mal mit einem Reimbuch zur Komposition von Camille versucht aber…
Tom und Jenny haben das Thema Zoo/Tiere geschickt inhaltlich und musikalisch an die heutige Zeit angepasst. Feinfühlige, liebevolle Kompositionen groovten in Moll und Dur. Songs über Pinguinliebe, ‚Löwen’ oder Fantentanz, ließen die Affen durchs Hundertmeister rasen. Gänsehaut.
Das Duo (voc/git) kombinierte Pop und Jazz harmonisch miteinander und glänzte mit rasanten Gitarren Riffs und vogelfreier Scat-Improvisation. Die süße Biene und der Platzhirsch verwandelten den Schweinestall in einen Affenzirkus, bis Besucher vor Erschöpfung von ihren Plätzen fielen und der Arzt kommen musste.
Da das Thema Mensch-Tier-Beziehungen im Sinne einer „Neoallianz“ seit 2005 nicht mehr so stark tabuisiert wird und die Jugendzeitschrift Neon 2009 über Pferdesex berichtete, darf das Thema ‚Zoo’ alles. Die Toten Hosen schrieben z.B. „ Wahlkampf“ oder „Sonntag im Zoo“. Stücke die sich tierischer Bildsprache bedienen um Systemkritik, künstlerisch zu äußern.
„Schau, da turnen die Affen, ihr Kreischen ist schön. Komm reich mir die Hand, lass uns in’s Vogelhaus gehen. Hier sind wir glücklich – ich und du. Hier sind wir frei – an einem Sonntag im Zoo.“
Jetzt sind Tom und Jenny im Zoo und ihr hört hin!
http://www.2010lab.tv/trackback/1149
Rheinische Post schreibt:
“Tom & Jenny” gaben einige Lieder ihres Albums “Im Zoo” zum Besten. Thomas Mühlhoff (Gitarre, Gesang) und Jenny Thiele (Gesang) lieferten ein höchst kreatives, für viele Ohren vielleicht noch ungewohntes, aber dafür umso interessanteres Musik-Erlebnis ab, das unter die Haut ging. Ihr voller Sound, nur mit akustischer, verstärkter Gitarre und Stimme ließ kein anderes Instrument vermissen. Mühlhoff zog alle Register seines Könnens – zupfte, riss und schlug die Saiten und lieferte so die ideale fantasie- und ideenreiche Begleitung zu Thieles Stimme.
Jenny ihrerseits passte sich seinem Spiel an, sang mal in den höchsten Tönen, sprach dazwischen, ging tiefer, zwitscherte und schmatzte. Die Zoo-Geschichten, die beide auf diese Art “erzählten”, ließen trotz der lustigen Texte nichts an Ernsthaftigkeit vermissen. “Tom & Jenny” präsentierten sich als ideales Live-Event. Die Veranstalter bewiesen bei ihrer Auswahl eine glückliche Hand.
Remscheider General Anzeiger schreibt:
Mit Kompositionen von ihrem Album “Im Zoo” gaben Tom und Jenny alias Thomas Mühlhoff und Jenny Thiele ein Paradebeispiel für einen jugendlichen Enthusiasmus, aus dem spritzige Ideen wachsen können. Toms furioses Gitarrenspiel durfte dabei schnarren, ohne penetrant zu werden.
Stets aufgefangen wurde es nämlich durch Jennys Gesang, der tierisch witzige Texte mit Lautmalerei verband, um den Geschöpfen des Zoos eine Stimme zu verleihen. Allein das Schmatzen des “NYC-Hörnchens” war so amüsant, dass man getrost noch ein Viertelstündchen länger hätte lauschen können.








